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Unsere Forderungen

ALLSCHWIL BEWEGT

Limitierung auf maximal 50 Flugbewegungen täglich.

Über Schweizer Territorium wurden die Direktstarts über Basel auf max. 8 pro Tag, und Landungen mit dem InstrumentenLandeSystem ILS auf max. 10% der Landungen pro Jahr (=Ø 9 pro Tag) limitiert.

Für Allschwil und Schönenbuch wurde aber die Limitierung der Flugbewegungen vergessen.

Wie kam es für Allschwil und Schönenbuch zu Flugbewegungen ohne Limitierung?
Die 1. Ausbauetappe des Flughafens von Basel wurde von der Basler Bevölkerung bei der Volksabstimmung 1971 verworfen. Die neue Vorlage versprach dann unter anderem: Abflüge in südlicher Richtung werden ausnahmslos nach Westen abschwenken. Die Basler Bevölkerung stimmte schlussendlich 1976 der Pistenverlängerung zu: Mit der Zusicherung, dass die Starts Richtung Süden sofort nach Westen abbiegen und über Allschwiler Territorium abgewickelt werden. So entstand die S-Kurve, später kamen ELBEG, LUMEL…dazu.
Und so kamen Allschwil und Schönenbuch zum von Basel exportierten Fluglärm.

Wir fordern eine Limitierung von maximal 50 Flugbewegungen täglich! Starts und Landungen müssen nicht zwingend über Allschwil und Schönenbuch erfolgen. Aus diesem Grund fordert das FORUM Flughafen - nur mit der Region eine Limitierung über Allschwiler und Schönenbucher Gemeindegebiet von maximal 50 Flugbewegungen täglich. Und: Jede bestehende oder neue Abflug- oder Anflugroute muss zwingend eine Limitierung enthalten.

Der Kanton Basel-Stadt setzte für sich mit Erfolg durch, wo und wie viel über Schweizer Territorium geflogen wird. So erreichte Basel in den 1970er-Jahren, dass die S-Kurve über Allschwil eingeführt wurde, um - verbunden mit einem enormen und unnötigen Kerosinverbrauch - die Stadt Basel zu umfliegen.

Die Allschwiler Bevölkerung trägt die Hauptlast vom Lärm und Dreck über Schweizer Territorium, mit inzwischen schon Ø 94 Flugbewegungen pro Tag: Und es sollen immer noch mehr werden! Das ILS ist auf 10% der Landungen im Jahr beschränkt (=insgesamt Ø 9 Flugbewegungen pro Tag). Direktstarts über Basel sind mit 8 Flugbewegungen begrenzt: Davon werden in der Tat aber nur 4 über Basel abgewickelt, die anderen 4 zusätzlich über Allschwil.

Die schadstoff- und lärmintensiven Startkurven (ELBEG, LUMEL, BASUD=Lärm S-Kurve) sind durch bessere, ökonomisch und ökologisch optimierte Flugverfahren zu ersetzen. Wir fordern die Betreiber Basel und Frankreich deshalb auf, uns bis Frühjahr 2017 neue Varianten zu ELBEG + LUMEL zu unterbreiten. Die Variante BASUD (Lärm S-Kurve) ist unverzüglich abzuschaffen, die Vereinbarung zu den direkten Südstarts ist eine unverbindliche Absichtserklärung ohne Vertragskompetenz. Die Belastung durch den Flugverkehr ist dabei unter Berücksichtigung der Nutzungsanteile der drei Länder bzw. der Regionen oder Kantone über 360° rund um den EuroAirport nach Massgabe der Notwendigkeit zu verteilen.

Die Zieldestinationen sind direkt anzufliegen!
Wenn die Zieldestinationen direkt angeflogen werden, erreichen wir eine verbesserte Sicherheit der Flüge sowie eine Senkung des Kerosinverbrauches und der Treibhausgasemissionen.